Verein BI Unser Wasser in Lüneburg e.V.
Kommunalwahlen 2026 / Wahlprüfsteine

Im Hinblick auf die Wahlen am 13. September 2026 möchten wir unseren Lesern*innen Informationen über die Absichten der Kandidaten ermöglichen, wie sie die Wasserkreisläufe und die Klimawandel-Folgen insgesamt bearbeiten wollen. Dazu stellen wir allen die folgenden Fragen, die möglichst innerhalb der nächsten 4 Wochen beantwortet werden sollen.
Die eingegangenen Stellungnahmen werden ungekürzt, unkommentiert und im Originalwortlaut veröffentlicht.
Hinweis: Uns liegen noch nicht alle Stellungnahmen der Kandidaten vor, werden aber natürlich sukzessive hier veröffentlicht.
- OB-Kandidaten
- Claudia Kalisch (Bündnis 90/Die Grünen)
- Andrea Schröder-Ehlers (SPD)
- Thorben Peters (die Linke)
-
1. Schwammstadt / Baurecht
Lüneburg muss sich auf längere Hitzeperioden und Starkregen einstellen. Ich werde bei Neubaugebieten auf Regenwasserrückhaltung, Entsiegelung und mehr Grünflächen setzen. Wo rechtlich möglich, sollen entsprechende Anforderungen in Bebauungsplänen verankert werden. Gleichzeitig werde ich die Entsiegelung öffentlicher Flächen beschleunigen. Klimaanpassung schützt Menschen, Gebäude und Infrastruktur.
2. Abwasser Up- und Recycling
Wasser wird zunehmend zu einer wertvollen Ressource. Deshalb unterstütze ich die Prüfung, wie gereinigtes Abwasser künftig stärker wiederverwendet werden kann, beispielsweise zur Bewässerung oder Grundwasseranreicherung. Solche Investitionen müssen fachlich sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und gemeinsam mit den zuständigen Betrieben entwickelt werden.
3. Kühlung der Innenstadt
Gerade ältere Menschen leiden unter Hitze. Deshalb möchte ich mehr Straßenbäume, entsiegelte Plätze, Fassaden- und Dachbegrünung sowie zusätzliche Trinkwasserstellen schaffen. Öffentliche Räume müssen auch an heißen Tagen Aufenthaltsqualität bieten. Bei der Deutschen Bahn werde ich mich erneut für eine frei zugängliche Trinkwasserstelle am Bahnhof einsetzen.
4. Trinkwasserschutz
Der Schutz unseres Trinkwassers hat hohe Priorität. Eingriffe in die private Wassernutzung müssen jedoch verhältnismäßig und nachvollziehbar sein. Deshalb setze ich zunächst auf transparente Datengrundlagen, Aufklärung und ein wirksames Wassermanagement. Sollten weitergehende Maßnahmen erforderlich werden, müssen sie fachlich begründet und sozial ausgewogen sein.
5. Monitoring des Grundwassers
Ja. Gute Entscheidungen brauchen gute Daten. Ich unterstütze ein transparentes Monitoring der Grundwasserstände und der Grundwasserneubildung sowie eine verständliche öffentliche Darstellung der Ergebnisse. So können Politik und Verwaltung frühzeitig auf Veränderungen reagieren.
- Heiko Meyer (parteilos)
1. Schwammstadt / Baurecht
Lüneburg muss sich auf längere Hitzeperioden und Starkregen einstellen. Ich werde bei Neubaugebieten auf Regenwasserrückhaltung, Entsiegelung und mehr Grünflächen setzen. Wo rechtlich möglich, sollen entsprechende Anforderungen in Bebauungsplänen verankert werden. Gleichzeitig werde ich die Entsiegelung öffentlicher Flächen beschleunigen. Klimaanpassung schützt Menschen, Gebäude und Infrastruktur.
2. Abwasser Up- und Recycling
Wasser wird zunehmend zu einer wertvollen Ressource. Deshalb unterstütze ich die Prüfung, wie gereinigtes Abwasser künftig stärker wiederverwendet werden kann, beispielsweise zur Bewässerung oder Grundwasseranreicherung. Solche Investitionen müssen fachlich sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und gemeinsam mit den zuständigen Betrieben entwickelt werden.
3. Kühlung der Innenstadt
Gerade ältere Menschen leiden unter Hitze. Deshalb möchte ich mehr Straßenbäume, entsiegelte Plätze, Fassaden- und Dachbegrünung sowie zusätzliche Trinkwasserstellen schaffen. Öffentliche Räume müssen auch an heißen Tagen Aufenthaltsqualität bieten. Bei der Deutschen Bahn werde ich mich erneut für eine frei zugängliche Trinkwasserstelle am Bahnhof einsetzen.
4. Trinkwasserschutz
Der Schutz unseres Trinkwassers hat hohe Priorität. Eingriffe in die private Wassernutzung müssen jedoch verhältnismäßig und nachvollziehbar sein. Deshalb setze ich zunächst auf transparente Datengrundlagen, Aufklärung und ein wirksames Wassermanagement. Sollten weitergehende Maßnahmen erforderlich werden, müssen sie fachlich begründet und sozial ausgewogen sein.
5. Monitoring des Grundwassers
Ja. Gute Entscheidungen brauchen gute Daten. Ich unterstütze ein transparentes Monitoring der Grundwasserstände und der Grundwasserneubildung sowie eine verständliche öffentliche Darstellung der Ergebnisse. So können Politik und Verwaltung frühzeitig auf Veränderungen reagieren.
